Eilmeldung: Deutschland baut die Mauer wieder auf

Aus der Reihe: Fast richtige Nachtrichten, aber leider ausgedacht…

Mehr als 50 Jahre nach dem Bau der Berliner Mauer will Deutschland wieder einen „Schutzwall“ aufbauen. Die spontanen Auto-Korsos in einigen Ruhrpott-Städten waren jedoch unbegründet, denn die Mauer wird dieses Mal nicht innerhalb Deutschlands verlaufen, vermeldete gestern die Bundesregierung. „Die geplante Brandschutzmauer soll EU-Krisenländer wie Griechenland umschließen“, sagte der Regierungssprecher. Darauf hatten sich die EU-Staaten geeinigt.

Am sogenannten „Anti-Schulden-Schutzwall“ wird bereits seit heute Morgen um Acht gebaut. Die EU-Länder rechnen damit, dass die Mauer spätestens Ende April einmal komplett um Griechenland herumführt. „Die üblichen Verspätungen der Handwerker sind bereits eingerechnet“, versicherte der Regierungssprecher. Der besondere Clou der Mauer sei der Brandschutz. Sollte es aufgrund der harten Sparmaßnahmen in Griechenland zu Aufständen mit Brandstiftungen kommen, so würde die Mauer nicht in Flammen aufgehen.

Die EU-Staaten nehmen für den Bau der Brandschutzmauer rund 800 Milliarden Euro in die Hand. „Wir wollen uns ja nicht wie die DDR an einem solchen Projekt übernehmen. Deshalb haben wir zur Sicherheit noch ein paar Peanuts oben drauf gelegt“, sagte ein EU-Sprecher. Die Gestaltung der Mauer ist noch offen. Deutschland präferiert einen blauen Anstrich mit dem gelben Schriftzug „Sparen“. Die Bild-Zeitung schlug der Bundesregierung in ihrer heutigen Ausgabe vor, doch einige Aussichtsplattformen für Touristen, die sich die faulen Griechen mal live ansehen wollen, aufzubauen.

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Tipps: So sparen Sie Benzin

Die Benzinpreise erreichen ungeahnte Höhen. Manch einer kann sich die Fahrt mit der Klapperkiste nicht mehr leisten – wir geben fünf wertvolle Tipps, wie Sie Benzin sparen.

  1. Besonders effektiv ist Benzin sparen, dann wenn man erst gar keinen verbraucht. So rät der ADAC kurze Strecken zu gehen. „Beim Gehen steht man auf und schiebt langsam erst den rechten Fuß nach vorne und dann den linken“, sagte uns die Biologin Klara Fall. So könne man zum Beispiel den morgendlichen Weg zum Bäcker ohne Benzinverbrauch zurücklegen. Mediziner warnen jedoch vor einem Kreislauf-Kollaps und empfehlen an besonders heißen Tagen beim Gehen immer mal wieder kurze Pausen einzulegen.
  2. Besonders sinnlos ist Spritverbrauch dann, wenn Sie zum Beispiel an roten Ampeln warten und den Motor nicht ausschalten. Um das zu vermeiden, empfehlen wir daher einfach bei Rot über die Ampel zu fahren.
  3. Fahren Sie doch mit der Bahn oder dem Bus.  Fragen Sie aber vorher den Lokomtiv-Führer oder den Bus-Fahrer, ob der Sie auch Fahren lässt.  Mit der Bahn sollten Sie zunächst von riskanten Überholmanövern absehen. Es empfiehlt sich an sogenannten Bahnhöfen hin und wieder anzuhalten. Sollten Sie den Halt „Wolfsburg“ übersehen oder mit 20-minütiger Verspätung eintreffen, so machen Sie sich keine Gedanken: Ankunftszeiten sind bei der Bahn nur grobe Richtwerte.
  4. Stellen Sie sich betrunken und lassen sich von der Polizei in eine Ausnüchterungszelle ganz in der Nähe von Ihrer Arbeit bringen. Den Rest können Sie zu Fuß zurücklegen (siehe Tipp 1).
  5. Lassen Sie sich zum Präsident wählen (Wahlen sind ca. alle anderthalb Jahre). Treten Sie dann nach wenigen Wochen aus politischen Gründen zurück. Dann erhalten Sie einen Fahrdienst und einen Ehrensold, von dem Sie sich an den Tankstellen auch immer noch ein Eis kaufen können.

Eilmeldung: Schlecker rettet FDP doch nicht

Aus der Reihe: Fast richtige Nachrichten, aber leider ausgedacht…

Die angeschlagene FDP bekommt nun doch keine Hilfen von Schlecker, das gab die Drogeriemarkt-Kette heute bekannt. Die Liberalen wollten die entlassenen Schlecker-Frauen als Berufswähler im gesamten Bundesgebiet einsetzen. „Das hätte so gut gepasst, zumal die Schlecker-Frauen ja gewohnt sind, ausgenutzt zu werden“, sagte ein FDP-Sprecher.

Schlecker begründete derweil den Rückzug auf einer Pressekonferenz: „Auch mit den Stimmen unserer ehemaligen Mitarbeiterinnen würde die Splitterpartei nicht über die 5%-Hürde kommen – das ist aussichtslos.“ Der Sprecher empfahl den Liberalen aber, das Hair-Repair-Shampoo zum Sonderpreis zu kaufen. „Vielleicht ist damit noch etwas zu retten.“ Die FDP-Führung beklagte daraufhin, dass der Kampf um die Schlecker-Frauen zu Unrecht auf dem Rücken der Liberalen ausgetragen würde.  Die Partei hat bereits reagiert und erklärt, man werde nun mit Opel über Hilfen verhandeln.

Wegen Piraten: Bundeswehr zurück nach Deutschland

Aus der Reihe: Fast richtige Nachrichten, aber leider ausgedacht…

Nach ihrem Hoch vor der Küste Somalias sind die Piraten nun auch in Deutschland angekommen. „Wir werden die Bundeswehr von ihrem Piraten-Einsatz am Horn von Afrika abziehen, damit die Soldaten zukünftig das eigene Land vor den Räubern schützen können“, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums. Die Lage sei kritisch: Immer mehr ehrenvolle Abgeordnete werden in den Landtagen vermisst, an ihrer Stelle sitzen nun Piraten im Parlament. „Das sind komische, unseriöse Gestalten“, so CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe.

Zudem stellen die Piraten hinterhältige Forderungen z. B. nach Transparenz  für die verschwundenen Abgeordneten. „Transparenz ist nicht gut. Die Merkel will doch keiner nackt sehen“, soll Wirtschaftsminister Philipp Rösler in einer geheimen Sitzung des Koalitionsausschusses am Montag gesagt haben. Ferner würden die Piraten ihre Botschaften außerhalb der betagten Öffentlichkeit über das sogenannte Internet austauschen. „Wir können die ja kaum beobachten. Unser einziger Rechner im Konrad-Adenauer-Haus wird ständig von so einem Hinterbänkler besetzt“, sagte Gröhe der Computer Bild.

Armer Sigmar Gabriel…

SPD-Chef und bald frischgebackener Vater Sigmar Gabriel muss sich schlimme Fragen von Feministinnen gefallen lassen. In einem offenen Brief fragten die Politikerinnen zum Beispiel, ob ein junger Vater Kanzler sein könne.  Wir finden das unverschämt: Jetzt trägt Sigmar Gabriel das Kind offensichtlich schon selbst aus und die blöden Feministinnen sind immer noch nicht zufrieden.

Türkei nach Hitler-Werbespot…

Adolf Hitler wirbt mit seinen Überresten in Film und Ton jetzt für das türkische Männershampoo Biomen. Der Spot hat Erfolg, die Firma M.a.r.k.a. ist wieder auf dem rechten Weg und kommt wohl bald aus den roten Zahlen heraus. Jetzt ziehen weitere türkische Firmen nach und veröffentlichen Werbespots mit berühmten Deutschen.

  • Karl-Theodor zu Guttenberg spielt gleich in zwei Werbespots die Hauptrolle. In einem wirbt er für einen besonders kostengünstigen und schnellen Kopierer, in dem anderen für ein Haargeel namens „Ölprinz“.
  • Christian Wulff wirbt für einen Bausparvertrag: „Eine seriöse und sichere Finanzierung ihres Eigenheims kann Gold wert sein.“
  • Grammatik-Wunder Verona Pooth ehemals Feldbusch wirbt in der Türkei für DER GERÄT.
  • Gregor Gysi verspeist in einem Spot haufenweise Fruchtzwerge.
  • Die FDP wirbt für einen Hersteller von Fallschirmen: „Wir wissen, wie man sich im freien Fall fühlt.“ Im Spot soll auch Möllemann zu sehen sein.
  • Carsten Maschmeyer wirbt dafür nach Deutschland zu ziehen, um dort in der Schule sitzen zu bleiben: „Wer sitzen bleibt, hat mehr Kontakte. Das ist Networking.“
  • Thilo Sarrazin unterstützt ein türkisches Genforschungs-Institut, indem über den Zusammenhang von Genen und Intelligenz geforscht werden soll.
  • Helmut Schmidt wirbt für einen türkischen Beton-Hersteller. Gezeigt wird ein Bild seiner Lunge, auf dem zu sehen ist wie Bakterien und Viren auf einer viel befahrenen Straße hin und her fahren.
  • Die Spieler des Hamburger SV werben für ein Blinden-Zentrum in der Hauptstadt Ankara.
  • Lothar Matthäus steht für eine Partnerbörse Model.

Bayern will Nichtraucher-Schutz ausbauen

Die CSU will den sowieso schon landesweit härtesten Nichtraucher-Schutz in Bayern weiter ausweiten. Demnächst soll auf Kinder-Spielplätzen und auf Ausflugsdampfern das Rauchen verboten sein. Doch damit nicht genug: Schwindelfreiheit liegt ein bisher geheimes Papier vor, das ankündigt, dass in den nächsten Jahren weitere Maßnahmen folgen sollen.

  • 2013: Das Rauchen in der Nähe von Kindern und Jugendlichen bis 16 Jahren wird untersagt. Raucher müssen einen Abstand von mindestens 50 Metern einhalten und bei Unsicherheit nach dem Personalausweis der Jugendlichen fragen.
  • 2014: Das Rauchen im Freien wird verboten. Bayern importiert die alten gelben Telefonzellen – nur noch dort drin darf geraucht werden.
  • 2015: Das Rauchen in der Wohnung wird eingeschränkt. So darf während der Mittagspause zwischen 12-15 Uhr sowie am Abend ab 18 Uhr bis morgens 10 Uhr nicht mehr gequalmt werden.
  • 2016: Wer in der Öffentlichkeit mit Zigarette gesehen wird, dem wird die Hand und das Raucherbein abgehackt.
  • 2017: Das Aussprechen der folgenden Sätze wird mit vier Jahren Haft bestraft: „Ich bin rauchen“; „Hast du mal Feuer?“
  • 2018: Zigaretten dürfen nicht mehr verkauft werden. Die Glimmstängel sind nur noch auf dem Schwarzmarkt erhältlich.