Nach Yahoo-Anzeige: Klageflut gegen Facebook

Aus der Reihe: Fast richtige Nachrichten, aber leider ausgedacht…

Wie heute bekannt wurde, zieht der Internetkonzern Yahoo gegen Facebook vor Gericht. Das soziale Netzwerk „Gesichtsbuch“ soll insgesamt zehn Patente von Yahoo verletzt haben. „Viele Technologien auf denen Facebook fußt, wurden zuerst von Yahoo entwickelt“, schrieben Yahoo-Anwälte in der Klageschrift. Facebook soll u. a. folgende Patente verletzt haben: Das Verschicken von persönlichen Mitteilungen, das Anzeigen von Neuigkeiten, das Kommentieren von Nachrichten.

Yahoo will in den nächsten Wochen weitere Klagen gegen Online-Auftritte von Zeitungen, gegen Google, gegen alle E-Mail-Auftritte – kurz: gegen das gesamte Internet – folgen lassen. Inspiriert von der Yahoo-Klage sind nun weitere Unternehmen und einfache Menschen gegen das soziale Netzwerk vor Gericht gezogen. Der Vorwurf auch hier: Facebook habe Technologien geklaut. So behauptet zum Beispiel Kläger Christian W., dass er bereits vor Facebook Freunde – sogenannte „Kumpels“ – hatte. Auch die Verwandten der berühmten Kinderbuchautorin Enid Blyton („Fünf Freunde“) gehören zu den Klägern. „Enid hat das Prinzip Freunde bereits in ihren vielen Büchern erklärt“, so die Familie.

Auch die deutsche Post geht gegen das soziale Netzwerk vor: „Bei uns wurden, schon bevor es das Internet überhaupt gab, persönliche Mitteilungen verschickt. Die Älteren unter uns erinnern sich vielleicht noch an die sogenannten Briefe“, erklärte der Pressesprecher. Das Darstellen von Porträt-Bildern soll ebenfalls nicht neu sein. „Wir haben im letzten Jahrhundert noch unsere Bilder in Rahmen gesteckt und diese dann in unserer Wohnung, indem wir sie an die Wand gehängt haben, mit unserer Familie und unseren Freunden geteilt“, berichtet ein 95-jähriger Zeitzeuge.

Die Öffentlichkeit reagierte empört auf die Patentverletzungen von Facebook. „WTF“, sagte uns ein wütender Jugendlicher. Der bekannte Erfinder des Kopierers Karl-Theodor zu Guttenberg ließ verlauten: „Solche Patentverletzungen sind unakzeptabel.“ Als erste Reaktion auf die Klagen wurde Facebook in Deutschland vorerst abgeschaltet, das gab die Bundesregierung bekannt.

Gegen die als „vorschnell“ kritisierte Entscheidung regt sich aber auch Protest: Die neu gegründete Gruppe „Wir wollen Facebook zurück“ kann sich außerhalb der virtuellen Welt allerdings nur schwer formieren. Erste Mitglieder der Gruppe wurden tot in der Nähe von Briefkästen aufgefunden. „Viele wissen von uns nicht mehr wo Briefkästen stehen und verlaufen sich dabei. Dabei wollten sie einfach nur persönliche Mitteilungen versenden“, so ein Sprecher. Einige Kommunen bauten derweil Notunterkünfte für Facebook-User auf. „In unserer Turnhalle haben wir eine riesige Pinnwand aufgestellt“, sagte der Bürgermeister der Stadt Bruchsal.

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