Eilmeldung: FDP will 6,3% mehr

Aus der Reihe: Fast richtige Nachrichten, aber leider ausgedacht…

Früher deutsche Partei (FDP)

Nach dem gelungenen Tarifabschluss im öffentlichen Dienst will nun auch die FDP 6,3% mehr. „Wir wollen mindestens 6,3% mehr Stimmen in den Umfragewerten, denn wir lassen uns nicht weiter ausbeuten“, sagte der Chef des FDP-Betriebsrates Patrick Döring. Die Liberalen kämen im fluiden Sechs-Parteiensystem mit ihren mickrigen Prozentwerten nicht mehr zurecht. „So ist auf Dauer kein Blumentopf mehr zu gewinnen. Wir ziehen die Notbremse“, polterte Döring.

Erste tragische Einzelschicksale aus der FDP treten an die Öffentlichkeit. So erklärt Döring er habe schon seit Jahren mit der „Tyrannei der Massen“ zu kämpfen, da er sich keine neuen Hosen leisten könne. Und auch Parteichef Philipp Rösler müsse immer die alten Brillen von „Brillenaugust“ Norbert Röttgen nehmen, da es momentan für eine neue nicht reicht.  Viel schlimmer: die Liberalen können auch nicht einfach aus der FDP austreten und sich einen neuen Job suchen. Die FDP-Politiker gelten als schwer vermittelbar mit verrückten und radikalen politischen Ansichten.

Die Stimmengeber lassen sich davon nicht beeindrucken. „Mit uns gibt es maximal 3,4% mehr“, sagte der Vorsitzende der Stimmengeber Ulf Bürger. Das hält die FDP aber für zu niedrig. „Auch mit 3,4% mehr wären wir im Saarland gescheitert“, erklärt Döring, der auf seiner Position beharrt. Aber auch die Stimmengeber wollen nicht näher an die FDP heranrücken. „Vor drei Jahren hat die FDP von uns schon satte 15% bekommen. Das sollte doch erst einmal reichen“, sagte Bürger. Damals habe sich die FDP zudem ungeschickt verhalten, als sie aus Protest die 18% (es war die Forderung der FDP) unter ihre Schuhsohlen klebte.

Politikwissenschaftler meinen, aber dass es zu einem Kompromiss kommen kann: „Wenn die Liberalen künftig zwei Stunden länger arbeiten ist vielleicht 4,0% mehr drin.“ Die FDP droht derweil mit Warnstreiks und will einen Tag die Arbeit niederlegen. „Dann wird hier mal gar nichts laufen“, erklärte Döring glaubhaft. Die Stimmengeber reagierten zunächst empört auf die Streik-Drohung: „Das ist eine Unverschämtheit, obwohl das wäre gar nicht so schlecht. Dann müssten wir wenigstens nicht mehr die letzten Zuckungen der FDP vor ihrem endgültigen Verschwinden ertragen“, sagte Bürger.

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