Friedensvertrag löst Konflik

Der Friedensvertrag zwischen Deutschland und der Schweiz – das sogenannte Steuerabkommen – soll die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Nachbarländern endgültig beenden. Schwindelfreiheit lässt die Ereignisse der letzten Tage Revue passieren.

Sonnabend, 31. März: Der Konflikt beginnt mit der Verhaftung von drei deutschen Steuerfahndern in der Schweiz. Die Deutschen reagieren sofort und befehligen ihre Armee an die Grenze zur Schweiz. Ein Schweizer Politiker bezeichnet Deutschland daraufhin als „Bananenrepublik“.  Die Provokation verfehlt ihre Wirkung – rund 98% der Deutschen sehen das genauso.

Zu hohe Benzinpreise: Panzer bleiben stecken

Sonntag, 01. April: Auf dem Vormarsch Richtung Schweizer Grenze geht den deutschen Panzern der Sprit aus. „Die Benzinpreise sind zu teuer“, beklagte sich ein Oberst. Mehrere Kommandeure leiteten daraufhin die Fahrzeuge ihrer Einheit nach Polen und Tschechien zum Tanken um, da der Benzin dort billiger ist. „Die Maßnahme kam bei den Polen und Tschechen nicht sonderlich gut an“, gab Bundeskanzlerin Angela Merkel zu. Sie beruhigte: nach Ostern könne wieder weiter vorgerückt werden.

Montag, 2. April: Die Schweizer Bank Credit Suisse verbietet ihren Kundenberatern Reisen in den Nahen Norden nach Deutschland. „Die Lage ist momentan zu gefährlich. Da gibt es Piraten und Terrorgruppen wie das Finanzamt“, sagte ein Sprecher.

Dienstag, 3. April: Der Bund deutscher Steuerhinterzieher warnt vor einem Militärschlag gegen die Schweiz. „Das könnte verheerende Folgen haben – zum Beispiel könnte die UN unsere Konten einfrieren“, beklagte der Vorsitzende. Bundespräsident Joachim Gauck hielt sich mit einer Stellungnahme derweil zurück: „Ich muss jetzt erst einmal eine Fähre taufen, danach wasche ich mich dann.“

Dienstag-Abend: Die Schweizer verhängen ein Hustenbonbon-Embargo über Deutschland. Die Ärzte arbeiten daraufhin 28 Stunden am Tag.

Mittwoch Morgen, 4. April: Das Gerücht geht um, die Schweizer hätten den Osterhasen entführt. Deutschland fährt die Raketen aus. Gerade noch rechtzeitig erscheint eine Studie mit dem dubiosen Titel: „Den Osterhasen gibt es nicht“.

Mittwoch Mittag: Moralwächter Günter Grass warnt in einem Gedicht „Was gesagt werden muss“ vor einer kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den beiden Staaten. Grass erinnert zudem an eine U-Boot-Lieferung der Deutschen an die traditionsreiche Marine der Schweizer. Die Deutschen bekommen es mit der Angst zu tun.

Mittwoch Abend: Wegen dem Nachtflugverbot kommen nun auch die Militär-Flugzeuge nicht mehr rechtzeitig zur Grenze.

Donnerstag, 5. April: Glück gehabt! Der Konflikt wird am Verhandlungstisch gelöst.

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