Sonntagsloch

„Och nee!“

Selbstportrait von Joseph Ducreux - Quelle: wikipedia.de

Da einigte sich die Gewerkschaft junger Journalisten in Zusammenarbeit mit dem Verein Jugend- und Bildungsschutz (JundbilStztz) gerade auf einen schwindelfreien Sonntag „zum Schutze der Bürger und im Sinne ausgebeuteter Schreiberlinge“, als plötzlich die FPD nach Aufsteigen des weißen Rauches ihren Parteitag geschlossen verließ.

Chefredakteur, Hauptverleger und Druckereifacharbeiter in einem Priesemann rieb sich die Hände, während sich gelbe Dollar-Noten in seinen Augen abzeichneten. Besorgte Jugendliche, die gerade eine Schlägerei in einer U-Bahn-Station mit ihren Handys filmten, richteten die Kameras umgehend auf das vom Vatikan als „Wunder“ deklarierte Geschehen.

„Das ist wirklich das unwitzigste, was ich hier je gelesen habe.“, hieß es noch am frühen Abend von Seiten der Presseabteilung des erfolgreichen Satire-Blogs. „Der verantwortliche Journalist, der sich immer mal wieder hinter einem Pseudonym zu den unterschiedlichsten Themen zu Wort meldet, hat noch am Abend seine Sachen gepackt und ist auf dem Weg nach Teneriffa.“

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