Enthüllungsstorie – Kriminelle Ausbeute bei Schwindelfreiheit

Dem einschlägigen Chef des erfolgreichen Satire-Blogs Schwindelfreiheit Priesemann gelang es in der Vergangenheit, mit perversen Einschüchterungen, Drohungen und teilweise gewalttätigen Übergriffen  größtenteils von der rüpelhaften Umgangsweise in der Redaktion und der kriminellen Ausbeute talentierter Schreiber abzulenken – Schwindelfreiheit berichtete damals.

Der schmierige Journalismus-Monopolist, der sich seit seiner Stellung im deutschen Medienraum gerne mit leichtbekleideten Mädels ablichten lässt und stets mit einer großen Kamera um den Hals von frühen Tagen an seine Freunde tyrannisiert, schreckte in seinem Streben nach Macht auch vor den übelsten Taten nicht zurück. So berichtete eine große deutsche Tageszeitung vergangene Woche von einem Vorfall, der sich in einem hannoverschen Internetcafé zugetragen habe. Priesemann sei an einem konkurrierenden Journalisten, der gerade fleißig einen Bericht über den Einzug der Storche aus dem Süden verfasste, vorbeigeschlendert und habe aus heiterem Himmel auf die Stand-By-Taste des Rechners gedrückt. „Mein Mandant ist gefallen“, schilderte sein Anwalt.

Einem verbitterten Redakteur des Internetblogs platzte nun die Hutschnur – er erklärte sich zu einem Interview unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen bereit – und lieferte auch gleich den entscheidenden Beweis. Schwindelfreiheit liegen Auszüge aus einem Facebook-Chatgespräch vor, in dem sich Priesemann zu einem Hilferuf seines Mitarbeiters äußert. Auf die Frage, ob eine Gewinnbeteiligung für die kreative Arbeit an Texten, um Frau und Kind den Unterhalt zu ermöglichen, realisierbar sei, antwortete der Chef: „Ich zahle Dir 0 Euro – und davon 100 %.“ Der anfänglich in einem Freudensturm aufgehende Mitarbeiter dachte einige Zeit über die Verhandlung gemeinsam mit seinem Anwalt nach und durchschaute den gemeinen Rechentrick schlussendlich.

Wie lange der Leiter des Onlineblattes tatsächlich noch mit dieser fiesen Tour seine Vorbildfunktion im wirtschaftlichen- und gesellschaftlichen Sektor missbrauchen kann, ist fraglich und hängt in hohem Maße von der Reaktion der Leser ab. Schwindelfreiheit, die seit ihrem Erscheinen für unabhängige und faire Berichterstattung ausgezeichnet ist, erklärte auch weiterhin ihren Kampf gegen die Machenschaften ihres Vorstandes und Chefredakteur Priesemann.

„Ich zahle Dir 0 Euro – und davon 100 %“

2 Responses to Enthüllungsstorie – Kriminelle Ausbeute bei Schwindelfreiheit

  1. Alien sagt:

    Back to the Faustrecht! Weiter so!😉

  2. priesemann sagt:

    Lieber Betriebsrat von Schwindelfreiheit,

    wenn du schon den geliebten Chefredakteur kritisierst, bitte ich doch anzumerken, mich das nächste Mal richtig zu zitieren. So lautete mein Zitat „Von den 0 Euro – zahl ich dir 100%“. Der Vorsatz „von den“ meinte die bisher erwirtschafteten Einnahmen. Dass ich dir als meinen besten Redakteur gleich 100% der gesamten Einnahmen gebe, muss dich eigentlich mehr zu dank verpflichten.

    Schöne Grüße
    Dein Chef Priesemann

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