Endlich frei: Norbert Röttgen feiert Brückentag

Norbert Röttgen (Pfeil) an einer Autobahnbrücke nahe Berlin Fotonachweis: Michael Thiem / pixelio.de

Der ehemalige Umweltminister Norbert Röttgen genießt derzeit den ersten Brückentag nach seiner Entlassung. „Das ist schon etwas Besonderes. Nach meinem Rücktritt als NRW-Landeschef und meiner Entlassung wusste ich noch nicht wirklich wohin. Daher habe ich mich erst einmal unter dieser Brücke einquartiert“, erklärte Röttgen dem überregionalen Bruchsaler Volksboten. Schon am Vortage habe er sich als traditionsbewusster CDU-Politiker an die bekannten Feiertags-Rituale gehalten und ist mit einem Bollerwagen vom Umweltministerium losmarschiert. „Da habe ich alles reingepackt, was ich noch so gebrauchen könnte“, erklärte der 46-jährige.  Am Anfang hätte ihn sogar Horst Seehofer begleitet. „Das hat mich sehr gefreut. Wir haben zusammen einen Eisbecher in der Sonne gegessen“, sagte Röttgen gegenüber dem heute-journal.

Röttgen hofft nach ein paar Tagen Ruhe wieder in der Politik Fuß fassen zu können. „Bedauerlicherweise entscheidet Angela Merkel über Ministerämter.“ Er sei jetzt aber erst einmal auf den Weg Richtung Nordrhein-Westfalen. „So schlecht war das Ergebnis doch auch nicht. Immerhin noch besser als die FDP und die Piraten zusammen.“ Bei der nächsten Wahl wolle er wieder als Spitzenkandidat der CDU antreten. „Zu Fuß und mit Bollerwagen brauche ich ja schon ein paar Monate bis in den Ruhrpott, aber bis  zur nächsten Wahl sind es ja noch fünf Jahre.“

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