Mc-Kinsey berät Katholischen Kirche

Zu Teuer: Mc-Kinsey will das Werk „Kölner Dom“ schließen und die Produktion ins Ausland verlagern. Michael Kraemer / pixelio.de

„Einen neuen Aufbruch wagen“ hieß das Motto des 98. Katholikentages in Mannheim. „Wir brauchen unbedingt Reformen“, sagte Pressesprecher Robert Zolitzsch. Wie heute bekannt wurde, sollen auch Unternehmensberater von Mc-Kinsey die Kirche bei ihren Reformbemühungen unterstützt haben. „Bei den Einnahmeverluste durch Kirchenaustritte und Besucherrückgänge ist es kein Wunder, dass das Management hinterfragt werden muss“, sagte der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Rainer Müller gegenüber Schwindelfreiheit. Auch Mc-Kinsey stellte in einer Sitzung am gestrigen Donnerstag die Forderung nach einem Austausch der Führungsetage, doch der Geschäftsführer der Katholik Holding Deutschland Gott machte deutlich, dass dies nicht so einfach sei. Niemand anderes kenne das Unternehmen so gut wie er.

„Einen solchen uneinsichtigen Kunden hatten wir noch nie. Eine neue Person mit neuem Schwung täte dem Unternehmen gut“, sagte Mc-Kinsey-Mitarbeiter Mirko Müller, der die Verhandlungen allerdings vorzeitig verlassen musste, nachdem Heuschrecken seine Unterlagen zerfraßen. Auch in weiteren Punkten zeigte sich Geschäftsführer Gott uneinsichtig. So lehnte er die Standortschließung der Werke in Klein-Kleckersdorf vehement ab und auch der „Beichten-Point“, eine Manufaktur, in der Beichten im Akkord abgehalten werden sollen, fand beim unumstrittenen Geschäftsführer keinen Anklang. „Unfassbar dieses Weltunternehmen hat einen Geschäftsführer, der kein ökonomisches Verständnis hat. Es müssen nunmal auch Standorte geschlossen und die Produktion von gewissen Dingen ins Ausland verleagert werden“, sagte Michael Meier, der kurz nach dem Interview die Verhandlungen verlassen musste, nachdem er sich an einem brennenden Dornbusch die Finger verbrannte.

Als dann die Wirtschafts-Experten den Vorschlag machten, die Priester durch billigere Zeitarbeiter zu ersetzen, mussten die Verhandlungen komplett abgebrochen werden, da ein Blitz ins Gebäude einschlug und mehrere Mc-Kinsey-Mitarbeiter leicht verletzt ins Krankenhaus eingeliefert wurden. Der traditionell starke Betriebsrat der Kirche forderte Gott auf, an seinem Personal festzuhalten. „Ich weiß nicht, ob einem Priester eventuell Argwohn entgegengebracht wird, wenn er sich in einem Kindergarten bewirbt“, sagte Reinhold Westermann.

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2 Responses to Mc-Kinsey berät Katholischen Kirche

  1. plexxx says:

    göttlich 🙂

  2. plexxx says:

    Reblogged this on plexxx und kommentierte:
    Immer diese Consultingunternehmen…

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