Einigung im Raketenstreit

Solche Szenen gehören künftig der Vergangenheit an. Daniel Hannes / pixelio.de

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat auf internationaler Ebene einen bedeutenden Verhandlungserfolg errungen. Zusammen mit der NATO entwickelte der Ligaverband ein europaweites Abwehrsystem gegen Raketen und Bengalos in Fußballstadien. „Wir glauben, das Problem mit der Pyrotechnik mit dieser Maßnahme endgültig gelöst zu haben“, sagte DFL-Präsident Reinhard Rauball. Das Raketenabwehrsystem ist in Teilen einsatzbereit und soll Szenen wie im Relegationsspiel zwischen Hertha und Düsseldorf in deutschen Fußballstadien künftig verhindern.

„Eigentlich sollte sich das Abwehrsystem gegen die Schurkenstaaten richten. Aber die kommen mit ihren Raketen ja auch nicht mehr über den Jordan, weil sie bereits vorher explodieren“, sagte NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen. Der Däne erklärte weiter, dass die NATO das schon investierte Geld nicht einfach so verschwenden wollte und er deshalb das „sinnvolle“ Angebot des Ligaverbandes angenommen hat. „Die Fußballspieler in Deutschland leiden unter Todesangst. Da müssen wir was machen. Jetzt kommt es für die Verursacher dieser brutalen Szene endlich hertha“, sagte Rasmussen.

Das neue Abwehrsystem funktioniert wie folgt. Sollte in einem europäischen Fußballstadion künftig ein Bengalo gezündet werden, wird dies von einem Radar registriert. Dann werden Abfangraketen aus Spanien abgeschossen, die genau im betreffenden Zuschauerblock landen werden. „Das wird die Sicherheit von Familien in Stadien endlich wieder erhöhen. Wir erhoffen uns einen Lerneffekt bei den Chaoten und bei den Vereinen“, sagte der sichtlich zufriedene Rauball. Eine Verminung des Seitenrandes ist bisher nicht vorgesehen. „Da könnte ja der Ball drauffallen“, so  der DFL-Präsident.

Sorgenfalten bereitet der NATO nur der 31. Dezember, wo weltweit Raketen zum Zwecke des Jahreswechsels in die Luft gejagt werden. „Ich denke wir finden bis dahin den „Off“-Schalter. Einer Bombenstimmung zu Silvester steht auf jeden Fall nichts im Weg“, versicherte Rasmussen. Wie soeben bekannt wurde,  wurde in London die Weitergabe des Olympischen Feuers zunächst unterbrochen.

6 Responses to Einigung im Raketenstreit

  1. Alien sagt:

    Unglaublich, was das Thema alles hergibt, klasse!

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