Gema erhöht Gebühren

Gema verlangt bald Gebühren für Duschköpfe Tim Ruster / pixelio.de

Berlin. Nachdem die Gema die Gebühren auf Speichermedien wie USB-Sticks oder Speicherkarten zum 1. Juli um 1850 Prozent erhöht, sollen spätestens zum September weitere Maßnahmen folgen. „Da wir Gema-Mitarbeiter die einzigen Deutschen sind, die ihre Musik legal kaufen, brauchen wir nunmal das Geld“, erklärte ein Sprecher der Verwertungsgesellschaft. So ist geplant, dass die Deutschen bald eine Gebühr in Höhe von 2,50 Euro für neu gekaufte Duschköpfe bezahlen müssen. „Immer mehr Leute singen unter der Dusche urheberrechtlich geschützte Lieder. Das können wir nicht zulassen!“

Ferner will die Gema zum 1. Oktober ein sensibles Inkasso-Unternehmen damit beauftragen, summende Menschen zur Kasse zu beten. Wer nicht zahlen könne, hätte ein Problem – machte der Verein deutlich. „Ich durfte meine Zähne zum Glück noch nicht mit gebrochenen Armen aufsammeln“, sagt der Sprecher. Wenn dies alles noch nichts hilft, will die Gema auch Gebühren für den Kauf von Kleidung verlangen. „Häufig singen Menschen, wenn sie Kleidung anhaben“, hieß es einer Pressemitteilung. Dies widerspreche aber den vorangegangenen Duschkopf-Gebühren, kritisierte die Politik.

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