Ratgeber: So steigern Sie Ihre Kreditwürdigkeit im Internet

Dieses Bild sollten Sie öfters mal posten. Foto: Eva-Maria Roßmann / pixelio.de

Internet. Die Schufa (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) will offenbar gezielt das Internet durchforsten, um die Kreditwürdigkeit der Verbraucher besser beurteilen zu können. Dabei sollen die Verbraucher über soziale Netzwerke wie Twitter und Facebook ausgespäht werden. Das ist nicht schlimm, sondern zu Ihrem Nutzen. Folgen Sie einfach den Empfehlungen des Schwindelfreiheit-Ratgebers und erhöhen damit Ihre Kreditwürdigkeit:

1. Was sollten Sie posten? Gerade Ihre Postings und Tweets könnten zum Untersuchungsgegenstand der Schufa werden. Achten Sie deshalb genau darauf, was sie schreiben. Vermeiden Sie Sätze wie „die Bananen sind bei Edeka aber richtig teuer“, sondern posten Sie mindestens alle drei Tage folgende Sätze:

„Leider verstarb mein lieber Vater (variabel) nach langer Krankheit. Die eine Million Euro (variabel – Drachme vermeiden), die er mir hinterlässt, sind da nur ein schwacher Trost.“

„Jau! Heute den Jackpot im Lotto gewonnen. Aber die 500 000 sind nur Peanuts.“

oder unerreicht:

„Ich habe heute zufällig eine Million Euro im Mülleimer gefunden. Wusste gar nicht, dass das mit Lösegeld immer so schnell geht.“

oder wahlweise:

„Was gibt es schöneres, als an einem herrlichen Sommertag im Maserati zu liegen und auf mein herrliches Schloss zu schauen.“

2. Welche Bilder sollten Sie posten? Posten Sie keine Bilder mehr von wilden Partys, in denen Sie womöglich ein billiges Bier oder eine Flasche Sekt in der Hand halten. Zeigen Sie Ihren Freunden dagegen Bilder von Partys, bei denen Sie eine teure Flasche Champagner in der Hand halten. Es reicht auch aus, wenn Sie eine teure Uhr oder ein Bonzen-Auto fotografieren und dies dann bei Facebook als Ihr Eigentum ausgeben. Ein Beispiel:

„Bin so stolz. Habe mir heute mein Drittwagen gekauft.“

Fotonachweis: The Car Spy (2007 Maserati Gran Turismo) CC-BY-2.0  via Wikimedia Commons

3. Durchsuchen Sie ihre Freundschaftsliste bei Facebook und entfernen Sie Bekannte, von denen Sie wissen, dass sie klamm bei Kasse sind. Freundschaften mit Anwälten, Ärzten, Managern und FDP-Mitgliedern sollten Sie dagegen forcieren. Schreiben Sie an die Chroniken Ihrer Freunde hin und wieder mal folgende Sätze:

„Das mit der Spende ist kein Problem. Ich weiß doch, dass du so ein Haus nicht einfach bezahlen kannst. Dafür sind wir doch Freunde.“

oder unerreicht:

„Also die Karten fürs EM-Finale sind bestellt. Weißt doch: ich habe gute Kontakte.“

vielleicht auch:

„Na Logo. Das mit dem Konto in der Schweiz kriegen wir hin. Oder war das jetzt Lichtenstein?“

4. Achten Sie darauf, was Sie bei Facebook Liken. Hier müssen Sie sich von den „normalen Bürger“ deutlich unterscheiden.Drücken Sie deshalb bei Zeitschriften wie dem Manager-Magazin, Organisationen wie dem Ärzteverband, die FDP, auf der Seite von Autoherstellern wie Maserati und auf der Seite „Ich habe genug Geld, um Griechenland zu kaufen.“ auf „Gefällt mir“.

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