Hitzewelle überrollt Niedersachsen

Während andere Menschen andere Probleme haben, wird Niedersachsen seit heute früh von einer Hitzewelle heimgesucht. „So warm war es letztes Jahr nicht“ äußerte derweil die Bundesanstalt für Wetterdienste und schürte damit Panik unter der Bevölkerung. Im Bereich Hameln-Pyrmont erlagen bereits einige Kühe und Schafe den zu hohen Anforderungen der Natur. „Gegenwärtig lässt sich nicht gesichert sagen, dass die Tiere wirklich an der Hitze gestorben sind. In der Nähe befindet sich ein Atomkraftwerk!“, dementierte ein ansässiger Naturschutzverein. Die Kraftwerksleitung reagierte erbost und sagte: „Nein!“

Zum Schutze der Bürger entsandte die Bundesregierung dermatologisch geprüfte Experten in das Krisengebiet rund um die Landeshauptstadt, die die völlig ahnungslosen und überraschten Bürger über die Gefahren der Sonne aufklärten. Besonders Straßenbauarbeiter stünden in der Gefahr, so die Experten, ins Schwitzen zu geraten. Neben dem wirklich gefährlichen Hautkrebs, der durch zu starke Sonneneinstrahlung verursacht werden kann (und das meinen wir ganz ernst!), ergänzten sich viele weitere unliebsame Nebenwirkungen. „Durch vermehrte Sonneneinstrahlung wird die Serotonin-Ausschüttung im Körper angekurbelt. Die zwangsläufige Folge ist ein Stimmungshoch.“ Aber nicht nur die Produktion des Hormons Serotonin steigere sich, auch die Ausschüttung des Hormons Melatonin, welches für einen erholsamen Schlaf wichtig ist, würde gehemmt. Die Gewerkschaft der Beamten äußerte sich besorgt.

Indes bildeten sich am frühen Morgen Staus an den deutschen Grenzen, da ein Großteil der Solarium-Besitzer fluchtartig das Land verließ.

Doch nicht alle Stimmen erhoben sich seit Einsetzen der Sonnenstrahlen gegen die Wärme. Einige wenige Personen hielten es unnorddeutsch mit dem Lichtgeschenk und freuten sich gar.

(Außenreport)

Advertisements