Ratgeber: So steigern Sie Ihre Kreditwürdigkeit im Internet

Dieses Bild sollten Sie öfters mal posten. Foto: Eva-Maria Roßmann / pixelio.de

Internet. Die Schufa (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) will offenbar gezielt das Internet durchforsten, um die Kreditwürdigkeit der Verbraucher besser beurteilen zu können. Dabei sollen die Verbraucher über soziale Netzwerke wie Twitter und Facebook ausgespäht werden. Das ist nicht schlimm, sondern zu Ihrem Nutzen. Folgen Sie einfach den Empfehlungen des Schwindelfreiheit-Ratgebers und erhöhen damit Ihre Kreditwürdigkeit:

1. Was sollten Sie posten? Gerade Ihre Postings und Tweets könnten zum Untersuchungsgegenstand der Schufa werden. Achten Sie deshalb genau darauf, was sie schreiben. Vermeiden Sie Sätze wie „die Bananen sind bei Edeka aber richtig teuer“, sondern posten Sie mindestens alle drei Tage folgende Sätze:

„Leider verstarb mein lieber Vater (variabel) nach langer Krankheit. Die eine Million Euro (variabel – Drachme vermeiden), die er mir hinterlässt, sind da nur ein schwacher Trost.“

„Jau! Heute den Jackpot im Lotto gewonnen. Aber die 500 000 sind nur Peanuts.“

oder unerreicht:

„Ich habe heute zufällig eine Million Euro im Mülleimer gefunden. Wusste gar nicht, dass das mit Lösegeld immer so schnell geht.“

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Friedensvertrag löst Konflik

Der Friedensvertrag zwischen Deutschland und der Schweiz – das sogenannte Steuerabkommen – soll die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Nachbarländern endgültig beenden. Schwindelfreiheit lässt die Ereignisse der letzten Tage Revue passieren.

Sonnabend, 31. März: Der Konflikt beginnt mit der Verhaftung von drei deutschen Steuerfahndern in der Schweiz. Die Deutschen reagieren sofort und befehligen ihre Armee an die Grenze zur Schweiz. Ein Schweizer Politiker bezeichnet Deutschland daraufhin als „Bananenrepublik“.  Die Provokation verfehlt ihre Wirkung – rund 98% der Deutschen sehen das genauso.

Zu hohe Benzinpreise: Panzer bleiben stecken

Sonntag, 01. April: Auf dem Vormarsch Richtung Schweizer Grenze geht den deutschen Panzern der Sprit aus. „Die Benzinpreise sind zu teuer“, beklagte sich ein Oberst. Mehrere Kommandeure leiteten daraufhin die Fahrzeuge ihrer Einheit nach Polen und Tschechien zum Tanken um, da der Benzin dort billiger ist. „Die Maßnahme kam bei den Polen und Tschechen nicht sonderlich gut an“, gab Bundeskanzlerin Angela Merkel zu. Sie beruhigte: nach Ostern könne wieder weiter vorgerückt werden.

Montag, 2. April: Die Schweizer Bank Credit Suisse verbietet ihren Kundenberatern Reisen in den Nahen Norden nach Deutschland. „Die Lage ist momentan zu gefährlich. Da gibt es Piraten und Terrorgruppen wie das Finanzamt“, sagte ein Sprecher.

Dienstag, 3. April: Der Bund deutscher Steuerhinterzieher warnt vor einem Militärschlag gegen die Schweiz. „Das könnte verheerende Folgen haben – zum Beispiel könnte die UN unsere Konten einfrieren“, beklagte der Vorsitzende. Bundespräsident Joachim Gauck hielt sich mit einer Stellungnahme derweil zurück: „Ich muss jetzt erst einmal eine Fähre taufen, danach wasche ich mich dann.“

Dienstag-Abend: Die Schweizer verhängen ein Hustenbonbon-Embargo über Deutschland. Die Ärzte arbeiten daraufhin 28 Stunden am Tag.

Mittwoch Morgen, 4. April: Das Gerücht geht um, die Schweizer hätten den Osterhasen entführt. Deutschland fährt die Raketen aus. Gerade noch rechtzeitig erscheint eine Studie mit dem dubiosen Titel: „Den Osterhasen gibt es nicht“.

Mittwoch Mittag: Moralwächter Günter Grass warnt in einem Gedicht „Was gesagt werden muss“ vor einer kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den beiden Staaten. Grass erinnert zudem an eine U-Boot-Lieferung der Deutschen an die traditionsreiche Marine der Schweizer. Die Deutschen bekommen es mit der Angst zu tun.

Mittwoch Abend: Wegen dem Nachtflugverbot kommen nun auch die Militär-Flugzeuge nicht mehr rechtzeitig zur Grenze.

Donnerstag, 5. April: Glück gehabt! Der Konflikt wird am Verhandlungstisch gelöst.