Neuartiger Schirm soll Spielfeld schützen

Das Stadion in Danzig könnte heute mit einem Schirm versehen werden.

Danzig. Nachdem bei dieser Fußball-Europameisterschaft schon mehrere Spiele aufgrund von starken Regenfällen mit Blitz und Donner kurz vor dem Abbruch standen, soll heute ein neuartiger Schirm zum Einsatz kommen und das Spielfeld schützen, auf dem am Abend das EM-Viertelfinale zwischen Deutschland und Griechenland ausgetragen wird. „Die Wettervorhersage war schlecht. Da mussten wir auf schnellstmöglichste Art eine angemessene Lösung finden, damit das Spiel ordnungsgemäß stattfinden kann.“, sagte UEFA-Präsident Michel Platini. Nachdem Platini in den vergangenen Tagen mit mehreren prominenten Politikern gesprochen hatte, steht nun fest, dass ein riesiger sogenannter Rettungsschirm über das Stadiondach gespannt werden soll, falls es regnet. Es wird damit verhindert, dass das Spielfeld überflutet. Der Schirm ist mit einem glanzvollen Königsblau und mehreren gelben Sternen überzogen.

Der Schutzschirm war aber offenbar nicht billig. Vertraute Platinis sprechen sogar von einem Milliardenbetrag. „Die Europäer haben über mehrere Monate extra für diesen Fall in einen Topf eingezahlt. Aus diesem Topf haben wir nun das Geld für unser provisorisches Dach erhalten“, sagt Platini selbst. Er freue sich, dass die Politik den Fußball für so wichtig erachte und fördere. „Bevor man das ganze Geld für irgendwas sinnloses ausgibt, ist es hier doch angebracht“, meint der UEFA-Boss.

Außerdem ist für das zweite Viertelfinale eine weitere Neuerung geplant. Beim „Heimspiel“ der Deutschen (z.: Löw!!)  in Danzig läuft mit Griechenland zum ersten Mal eine Fußball-Nationalmannschaft mit einem Trikotsponsor auf. Das gab heute die UEFA bekannt. Von der Maßnahmen verspricht sich der Fußballverband für die nächsten Jahre noch mehr Einnahmen. Wer der ominöse Trikotsponsor ist, wollte Platini aber noch nicht verraten. „Nur so viel, es ist ein bekanntes deutsches Unternehmen, was sich in den letzten Jahren durch herausragende Leistung in Sachen Solidarität ausgezeichnet hat.“

Fotonachweis: Dariusz Boczek CC-BY-SA 3.0. 
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EM in Gefahr – Deutsche Fußballer sind krank

Ist am EM-Fieber erkrankt: Manuel Neuer

Leipzig. Vor dem heutigen Testspiel gegen Israel hat Bundestrainer Joachim Löw mit Personalsorgen zu kämpfen. „Ich weiß leider nicht, ob wir überhaupt elf Mann zusammenkriegen.“ Es wird vermutet, dass im deutschen Mannschaftskader ein Virus grassiert, der das berüchtigte EM-Fieber auslöst. Ein Ärztestab der Berliner Charité, der dafür extra den Kader der deutschen Nationalmannschaft besuchen wird, soll heute Aufschluss darüber geben, an welchem Virus die Spieler erkrankt sind. „Momentan können wir nur spekulieren“, sagte Löw. Experten glauben, dass ein verseuchtes Trikot die Spieler infiziert haben könnte.

Das EM-Fieber tritt überwiegend in den Sommermonaten in periodischen Abständen auf. Männer erkranken eher als Frauen. Die Symptome sind in den meisten Fällen auffällig irrationales Verhalten mit spontanen Gefühlsausbrüchen schon am frühen Morgen. Stark Betroffene können sich nicht mehr verständlich artikulieren und neigen dazu, verstärkt Alkohol zu konsumieren. In den Abendstunden steigt bei einem Großteil der Betroffenen der Blutdruck relativ stark, sodass ab circa 18 Uhr eine akute Gefahr für die Gesundheit vorliegt. Des Weiteren sind psychologische Effekte beobachtbar. Erkrankte verändern schlagartig ihren Modestil. Warum Deutsche mit EM-Fieber eher dazu neigen, weiße bisweilen schwarz-rot-goldene Klamotten mit einem Adler auf der Brust anzuziehen, wird von der Wissenschaft derzeit akribisch untersucht.

Innerhalb weniger Minuten verbreitet sich das gefärhriche EM-Fieber in großen Menschenmengen.

Das gefährliche EM-Fieber kann sich innerhalb weniger Tage zu einer Epidemie ausbreiten. In den meisten Fällen infizieren sich Menschen beim Trinken eines Weizenbieres oder über Tröpfcheninfektion. „Es sind auch Fälle bekannt, wo sich Leute über den Fernseher angesteckt haben“, erklärt Zufall. Doch wie kann man sich vor dem Virus schützen? Mediziner raten, die Wohnung nicht mehr zu verlassen und den Fernseher für einen Monat auszuschalten. „Wir haben auch immer wieder Hypochonder, die ähnliche Symptome wie beim EM-Fieber aufweisen, weil das gesamte soziale Umfeld erkrankt ist. Das macht uns die Arbeit natürlich schwer“, sagt Zufall. Aber es gibt ein Licht am Ende des Tunnels. Schweizer Behörden meldeten schon vor einigen Monaten, ein gutes Impfmittel entdeckt zu haben.

Foto rechts oben: Steindy, CC BY-SA 3.0

Foto links unten: Arne Müseler / http://www.arne-mueseler.de CC BY-SA 3.0