SPD will Merkel doch noch von Euro Bonds überzeugen

Merkel befindet sich noch in guter Verfassung

Berlin. „Solange ich lebe“ – mit diesem bemerkenswerten Zitat machte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Morgen unmissverständlich deutlich, dass es keine Euro-Bonds mit ihr geben wird. Am Abend lud die SPD-Troika Steinmeier, Steinbrück und Gabriel die Kanzlerin trotzdem zu einem gemeinsamen Gespräch in ein Berliner Nobelrestaurant ein, um sie doch noch von den gemeinsamen Anleihen zu überzeugen. „Es gibt triftige Gründe für Euro-Bonds“, sagte SPD-Chef Sigmar Gabriel. Doch das Gespräch lief nicht so gut wie geplant. „Leider gab es einige Komplikationen“, so der Chef des Bundeskanzleramtes Ronald Pofalla. Bereits nach wenigen Minuten löste sich ein Kronleuchter, der über der CDU-Chefin hing, aus der Verankerung und fiel auf den Tisch. Merkel war zum Gück vorher auf Toilette gegangen. Kurze Zeit später bedrohte ein offenbar geistig verwirrter Mann mit einer Pistole eine ältere Dame am Nachbartisch. Zu guter Letzt musste auch noch Frank-Walter-Steinmeier mit heftigen Magenkrämpfen in ein Berliner Krankenhaus eingeliefert werden. Der Wein war nach Angaben der Ärzte vergiftet.

Fotonachweis: Ralf Roletschek - Fahrradtechnik auf fahrradmonteur.de  CC-BY-SA-3.0 
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In China fällt ein Sack Reis um

In China ist heute ein Sack Reis umgefallen. Das gab die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua gegen Mittag bekannt. Um 8:33 Uhr meldeten Anwohner in der Provinz Guadong einen markerschütternden Knall bei den lokalen Behörden. „Das war so laut, mir ist fast das Stäbchen zerbrochen“, sagte Xiao Bo, der nur 300 Meter von der Unglücksstelle entfernt wohnt. Es soll aber niemand verletzt worden sein. Nur eine Ameise und ein blau-gelber Käfer seien nach Angaben der örtlichen Sicherheitskräfte unter dem circa 25 Kilo schweren Sack verschüttet. Die Helfer haben nicht mehr die Hoffnung die beiden noch lebend zu finden.

Die Märkte reagierten nervös auf die Meldung aus China. Die Facebook-Aktie fiel in den Keller und auch der Dax verlor um 5%-Punkte. „Auch wenn Griechenland jetzt zur Drachme zurückkehrt, werden wir das Unglück nicht mehr verhindern können“, sagte Finanzminister Wolfgang Schäuble, der sich am Nachmittag mit weiteren europäischen Finanzministern zu einer Krisensitzung traf. Die Opposition reagierte empört auf die Haltung der Regierung: „Der Vorfall hat gezeigt, dass auch in Industrieländern ein Sack Reis umfallen kann. Wir brauchen mehr Schutz für die Bevölkerung“, sagte Claudia Roth von den Grünen.

Eilmeldung: Deutschland baut die Mauer wieder auf

Aus der Reihe: Fast richtige Nachtrichten, aber leider ausgedacht…

Mehr als 50 Jahre nach dem Bau der Berliner Mauer will Deutschland wieder einen „Schutzwall“ aufbauen. Die spontanen Auto-Korsos in einigen Ruhrpott-Städten waren jedoch unbegründet, denn die Mauer wird dieses Mal nicht innerhalb Deutschlands verlaufen, vermeldete gestern die Bundesregierung. „Die geplante Brandschutzmauer soll EU-Krisenländer wie Griechenland umschließen“, sagte der Regierungssprecher. Darauf hatten sich die EU-Staaten geeinigt.

Am sogenannten „Anti-Schulden-Schutzwall“ wird bereits seit heute Morgen um Acht gebaut. Die EU-Länder rechnen damit, dass die Mauer spätestens Ende April einmal komplett um Griechenland herumführt. „Die üblichen Verspätungen der Handwerker sind bereits eingerechnet“, versicherte der Regierungssprecher. Der besondere Clou der Mauer sei der Brandschutz. Sollte es aufgrund der harten Sparmaßnahmen in Griechenland zu Aufständen mit Brandstiftungen kommen, so würde die Mauer nicht in Flammen aufgehen.

Die EU-Staaten nehmen für den Bau der Brandschutzmauer rund 800 Milliarden Euro in die Hand. „Wir wollen uns ja nicht wie die DDR an einem solchen Projekt übernehmen. Deshalb haben wir zur Sicherheit noch ein paar Peanuts oben drauf gelegt“, sagte ein EU-Sprecher. Die Gestaltung der Mauer ist noch offen. Deutschland präferiert einen blauen Anstrich mit dem gelben Schriftzug „Sparen“. Die Bild-Zeitung schlug der Bundesregierung in ihrer heutigen Ausgabe vor, doch einige Aussichtsplattformen für Touristen, die sich die faulen Griechen mal live ansehen wollen, aufzubauen.

Island – ein komisches Land

Island könnte 2012 neues Mitglied der Europäischen Union werden. Doch die Regierungschefin mit dem unaussprechlichen Namen Johanna Sigurdardottir hadert aus unverständlichen Gründen mit der Gemeinschaftswährung, dem Euro, und will stattdessen den kanadischen Dollar. Schwindelfreiheit hadert dagegen mit den Namen der Isländer und fragt: Kann ein Land EU-Mitglied werden, wenn die anderen EU-Bürger die Namen der Politiker nicht aussprechen können? Wir haben einen Test entwickelt.

Können Sie folgende Namen auf Anhieb aussprechen?

1.) Magrét Tryggvadóttir

2.) Össur Skarphéðinsson

3.) Álfheiður Ingadóttir

4.) Eygló Harðardóttir

5.) Ólína Þorvarðardóttir

6.) Ragnheiður E. Árnadóttir

7.) Sigríður Ingibjörg Ingadóttir

8.) Svandís Svavarsdóttir

7-8 Ohne Probleme ausgesprochen = Island sollte EU-Mitglied werden

4-6 Ohne Probleme ausgesprochen= Island kann EU-Mitglied werden, aber nur unter der Bedingung, dass die Nachnamen in Müller, Möller, Schmidt, Schneider, Fischer, Meyer, Wagner, Becker, Schulz oder Hoffmann umgeändert werden.

2-3 Ohne Probleme ausgesprochen= Island kann EU-Mitglied werden, wenn auch die Vulkane umbenannt werden (maximal vier Buchstaben, min. ein Vokal)

1 Ohne Probleme ausgesprochen= Länder, von denen ich die Namen der Politiker nicht aussprechen kann, sind prinzipiell krisenbelastet (z.B. Griechenland)

0= Wer oder was ist Island?

Fast richtige Nachricht, aber leider ausgedacht…


Eilmeldung: Griechenland sendet EU-Sparkommissar nach Deutschland

Griechenland hat einen Sparkommissar nach Deutschland entsendet, das gab die Europäische Union (EU) bekannt. Grund für diese Maßnahmen seien nicht nachvollziehbare monatliche Zahlungen an einen gewissen Christian W. aus G. bei H. „Der bekommt ohne zu arbeiten, über 500 Euro am Tag. Das ist ja so, als würde man Toten das Rentengeld auszahlen“, sagte der Sparkommissar Angelos Griechitos.

Von Sarah C. (pixelio)Die Märkte reagierten beunruhigt auf die Meldungen aus Europa. Die Aktien fielen in den Keller. Bundeskanzlerin Angela Merkel reagierte besorgt und legte einen neuen Haushaltplan vor. „Wir werden den Anteil der Mitarbeiter im öffentlchen Dienst von knapp 10% auf unter ein Zehntel kürzen. “ Die umstrittenen Zahlungen an Herrn W. werde man aber weiter zahlen, so die Kanzlerin. „Bei Herrn W. erkennen wir Fortschritte. Er will morgen erstmals seine Brötchen beim Bäcker selbst bezahlen.“ Aus Regierungskreisen hieß es weiter: Solidarität sei keine Einbahnstraße, deswegen müsse auch Herr W. etwas vom Kuchen abhaben.  Auch Luxemburgs Premierminister Jan-Claude-Juncker reagierte überrascht: „500 Euro am Tag ist das Durchschnittseinkommen hier in Luxemburg. “

EZB-Chef Mario Draghi und Italiens Regierungschef Mario Monti waren jedoch empört:  „Der Rubicon ist überschritten. In Italien würde es so etwas nie geben. Und wir sehen keine Besserungen bei Herrn W. Er wohnt weiter in dieser berüchtigten Mafia-Stadt an der Leine“, sagten die beiden auf einer gemeinsamen Pressekonferenz. Es wimmle dort nur von Banden wie den bekannten Skorpionen und Idianern.

Bild-Chef Kai Diekmann bangt inzwischen um seine Beschäftigung: „Wenn Herr W. das Geld nicht bekommt, wie soll er dann die teuren Telefonrechnungen bezahlen, um uns Aufmacher zu liefern.“ Bundespräsident in Spe Joachim Gauck freut sich hingegen, dass er bald ein ähnliches Gehalt bekommt.“ Dann kann ich mich endlich wieder waschen. Vielleicht heiratet meine Frau mich dann auch.“