Aktuelle Verkehrsmeldungen

Die Polizei rechnet mit vollen Straßen

Charkow. In der Nacht zum Donnerstag könnte es auf der Stecke zwischen Charkow und Amsterdam zu größeren Verkehrsbehinderungen kommt. Derzeit staut es sich bereits in Charkow. Anwohner berichten, dass meherere Autos mit Camping-Anhängern die ukrainische Stadt seit gestern Abend um 22:38 schnellstmöglichst verlassen wollen. Verkehrsexperten rechnen damit, dass der Tross  pünktlich zum Berufsverkehr in Deutschland ankommt. Die Polizei warnt davor, die Lage zu unterschätzen. Unter den offenbar wütenden Reisenden sind auch einige Rowdys. So wird von einem Autofahrer berichtet, der von der Außenspur vehement nach innen ziehen will und damit den Verkehr aufhält. Ein weiterer kündigte der örtlichen Polizei an, in Deutschland die Autotür auszufahren, falls er nicht ordentlich durchkomme. Er beleidigte den Beamten als „blöden Bommel“.

Die Polizei in der Bundesrepublik rät den Autofahrern, freundlich zu den Durchreisenden zu sein. „Man sollte den Tross durchlassen, damit die Reisenden mit dem Ziel deutsch-niederländische Grenze möglichst zügig nach Hause fahren können und nicht allzu gereizt sind. Sagen Sie deshalb immer zuvorkommend -Auf Wiedersehen-„, erklärte ein Beamter aus Frankfurt an der Oder, durch das die Rückreisewelle als Erstes rollt. Außerdem schlagen die Beamten vor, den Besuchern den Weg mit Fahnen zu zeigen. „Sie werden sicherlich eine Fahne besitzen. Im Notfalle nehmen sie eine schwarz-rot-goldene“, erklärte ein Polizist.

Fotonachweis: Rainer Sturm/ pixelio.de
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Aufmerksame Bürger entarnen chinesische Agenten

Berlin. Besorgte Mitglieder der Berliner Bürgerwache enttarnten gegen Mittag drei hochkarätige Mitarbeiter des chinesischen Geheimdienstes. Die Gruppe habe sich mit einem Saiteninstrument getarnt als Wandermusiker unter dem Brandenburger Tor auf die Lauer gelegt, um einer bisher unbekannten Mission zu folgen. „Drei Chinesen mit ´nem Kontrabass, saßen auf der Straße und erzählten sich was“, gab ein Sprecher des Verteidigungsministeriums das perfide Vorgehen der chinesischen Agenten wieder. Glücklicherweise waren aufmerksame Bürger zur Stelle und riefen die Schutzmänner. „Da kam die Polizei, fragt, „Was ist denn das?“,  beschrieb ein Passant gegenüber Schwindelfreiheit das Vorgehen der Beamten. Über die genauen Umstände der Tat äußerte sich die Bundesregierung bis zu diesem Zeitpunkt nicht. „Nur so viel ist klar: Wir haben bereits zum Gegenschlag ausgeholt!“ Die drei verdeckten Männer seien von einer Tankstelle direkt in den fernen Osten geschickt worden, um im Ernstfall operativ eingreifen zu können.

Polizeimeldung

Ein offenbar verwirrter Mann hat gestern Nordrhein-Westfalen und alle umliegende Bundesländer in Atem gehalten. Zunächst attackierte der etwa 45-jährige Mann mit einer auffälligen Brille mehrere CDU-Wähler vor Wahllokalen, die gerade ihre  Stimme abgeben wollten. Dann haben Zeugen gesehen, wie der hektisch wirkende Mann einige Wahlplakate der CDU beschmierte. So strich er beim Wahlspruch „Nobert Röttgen Wählen“ das Norbert durch und ersetzte es durch ein „Nicht“. Zudem schrieb er auf einige Plakate „Scheiß Düsseldorf“. Der CDU Landesverband sprach aufgrund der Schmierereien von einem Desaster für die Partei. Der gestern zurückgetretene Vorsitzende Norbert Röttgen war vor der Kamera nicht zu einer Stellungnahme bereit. Die Christdemokraten glauben, dass der unbekannte Randalierer für die schlechten Ergebnisse der CDU verantwortlich sei.

Doch damit nicht genug. Der Mann sollte nur wenige Minuten später nochmals auffällig werden, als er mit überhöhter Geschwindigkeit auf der Autobahn Richtung Berlin unterwegs war. Während der Fahrt soll er bei offenem Seitenfenster „Berlin, Berlin – ich fahre nach Berlin“ sowie „Auf Wiedersehen, ihr blöden Wähler könnt mich mal“ gesungen haben.  In der Hauptstadt angekommen rüttelte er kurz am Zaun des Bundeskanzleramtes und marschierte dann schnell Richtung Umweltministerium. Zunächst hatte die Polizei die Spur des Randalierers verloren. Doch heute früh meldete sich eine aufmerksame Mitarbeiterin des Ministeriums bei den Beamten, die einen Mann beobachtete, den sie im Ministerium zuvor noch nie gesehen haben will. Bei der Verhaftung gab sich der mutmaßliche Täter als Umweltminister aus, was den Verdacht erhärtete, dass der Mann psychische Probleme hat.

Tatort in der Kritik

Brutaler Mord beim Tatort - Arno Bachert / pixelio.de

Schaurige Geschichte bei der ARD: Während am Sonntag die Unterhaltungssendung „Tatort“ lief, ist es offenbar zu einem grausigen Mord gekommen. Eine junge Frau wurde brutal von einem maskierten Mann erstickt. Ein gerade anwesender Kameramann beobachtete den Vorfall: „Ich hatte zufällig mein ganzes Equipment dabei und konnte somit die Situation aus einiger Entfernung filmen. Ich hoffe, dass der Täter durch meine Aufnahmen überführt werden kann“, sagte der 53-jährige der Bild-Zeitung. Den Mord konnte er aber nicht mehr verhindern. „Ich konnte froh sein, dass mich der Mörder trotz des grellen Scheinwerfer-Lichts nicht gesehen hat“, sagte der Kameramann.

Die etwa 7-Millionen Zeugen reagierten sofort und benachrichtigten umgehend die Polizei. Einige Beobachter hatten in dem Täter einen berühmten Schauspieler erkannt. „Die Stimme kam mir bekannt“, so eine „Gafferin“. Dank der genauen Zeugenaussagen konnte der Fall aber innerhalb von nur einer Stunde aufgeklärt werden. „Das macht es uns Kommissaren einfach. Da könnten selbst Schauspieler wie zum Beispiel Till Schweiger erfolgreich ermitteln“, sagte der leitende Ermittler. Dennoch wurde der Kommissar zunächst auf die falsche Fährte gelockt. „Erst als mir jemand sagte, es wäre noch eine halbe Stunde Zeit, war ich überzeugt, nochmal in mich zu gehen“, sagte der Kommissar, der letztendlich einen 43-jährigen Mann überführte. „Der kommt wohl jetzt erstmal hinter Gitter.“

Offenbar ist der Mörder aber schon wieder auf freiem Fuß. Eine Rentnerin will den Täter als „Casanova“ bei einer ARD-Telenovela wiedererkannt haben. Die Polizei prüft den Fall: „Das würde uns doch sehr wundern. Ein Ausbruch wurde uns nicht gemeldet“, sagte ein Sprecher. Währenddessen hat ein Serienmörder für Sonntag einen weiteren Mord am Filmset des Tatorts angekündigt. „Wir werden alles tun, um den Mord zu verhindern“, sagte eine ARD-Sprecherin.

Ratgeber: Shoppen am 1. Mai

Sie waren schon seit Wochen nicht mehr shoppen und hatten heute auch keinen Brückentag? Sie wollen aber unbedingt losziehen und sich zum Beispiel das neue IPhone oder einen Fernseher kaufen? Dann nutzen Sie doch den Tag der Arbeit für Ihre Unternehmungen. Na gut, die Geschäfte sind am 1. Mai geschlossen. Dennoch, wenn Sie dieser Anleitung folgen, haben Sie einen entspannten Tag in der Stadt.

1. Die Vorbereitung: Ziehen Sie sich schwarze Klamotten an, auch wenn es heiß ist. Nehmen Sie eventuell eine Sturmhaube mit, denn am 1. Mai riecht die Innenstadt für gewöhnlich ein bisschen verbrannt. Prinzipiell vermeiden sollten Sie aber grüne Bekleidung. Sie wirkt anziehend für Pflastersteine.

2. Der Parkplatz: Parken Sie Ihren Wagen möglichst weit außerhalb der Stadt und gehen Sie zu Fuß ins Zentrum.

3. Entspannt Einkaufen: Suchen Sie sich eine Gruppe von schwarz gekleideten Menschen. Hierbei ist zwischen „Linken“ und „Rechten“ zu unterscheiden. Beide Gruppen sind äußerst schwer zu unterscheiden. Schreien Sie kurz mehrfach „Scheiß Kapitalismus“ und gucken Sie was passiert. Kommen einige Glatzköpfe mit Baseballschlägern auf Sie zugelaufen, sollten Sie besser auch laufen. Passiert nichts, rufen Sie zur Probe nochmal kurz „Gegen Häuserräumungen“ und „Gegen Krieg“ und folgen dann der Gruppe. Als Pirat sollten Sie in diesem Zusammenhang Nazi-Vergleiche möglichst vermeiden.

4. Im Kaufhaus: Im Pulk sollten Sie dann nicht mehr auffallen – nun sind Sie mitten drin im Shopping-Fieber. Abzuraten ist nur vom Autokauf, da die brandaktuellen Angebote am 1. Mai oftmals nichts taugen. Dennoch, einige Geschäfte machen extra für Sie am 1. Mai auf. Heben Sie einen Pflasterstein auf und werfen Sie die Schaufenster-Scheibe des Geschäfts Ihres Vertrauens ein und gehen Sie gemütlich shoppen. Leider sind die Kaufhäuser am 1. Mai mit wenig Service-Personal besetzt. Sollten Sie Fragen haben, nehmen Sie sich das Produkt einfach mit und rufen am nächsten Tag die Service-Hotline an.

5. Bezahlen: Haben Sie das Produkt Ihrer Wahl gefunden, so können Sie sich über die guten Angebote am 1. Mai freuen. Die Produkte sind in fast allen Kaufhäusern um den kompletten Warenpreis reduziert. Gehen Sie also mit Ihrem neuen Fernseher einfach an der Kasse vorbei. Falls Sie ein schlechtes Gewissen haben, hinterlassen Sie ein paar Euros für die Portokasse. Ein Kaufbeleg gibt es am Tag der Arbeit leider nicht, somit haben Sie auch keinen Garantie-Anspruch.

6. Der Rückweg: Auf dem Rückweg sollten Sie große Menschenansammlungen sowie komische Menschen in grünen Anzügen und Blaulicht meiden.

Die Polizei bittet um Mithilfe

Phantombild

Die Polizei Hannover sucht einen dreisten Dieb, der gestern Abend gegen 20 Uhr eine Ostereier-Fabrik bei Hannover überfallen und Eier im Wert von 7000 Euro gestohlen haben soll. Die Polizei glaubt einer Einbrecherbande auf der Spur zu sein. „So wie die vorgegangen sind, sind das alte Hasen“, sagte Polizeisprecher Ernst Fall. Aufmerksame Zeugen haben am Tatort eine auffällige Person gesehen. „Wir glauben, dass das einer der Täter war“, erklärte Fall. Die Polizei sucht mit einem Phantombild nach der Person mit auffällig langen Ohren und einem ausgeprägten Überbiss. Ferner soll die Person keine Klamotten angehabt haben.

Ein Teil der Beute ist nach Angaben der Polizei aber  inzwischen wieder aufgetaucht. So fanden einige Familien die besagten Ostereier in der eigenen Wohnung. „Die Täter wollen nicht erkannt werden und sind offensichtlich geübt darin, das Diebesgut gut zu verstecken“, sagte Fall. Auf den Eiern seien allerdings keine Fingerabdrücke zu sehen. Daher steht die Untersuchungskommission SOKO „Rammler“ weiter vor einem Rätsel. „Die wissen wohl, wo der Hase lang läuft. Das wird nicht einfach“, sagte Fall. Die Polizei bittet aus diesem Grund um Ihre Mithilfe. Sollten Sie in den nächsten Tagen eine Person sehen, die der auf dem Phantombild ähnlich sieht oder bunte Eier in Ihrem Haus finden, benachrichtigen Sie bitte umgehend die örtliche Polizei. Die Diebe könnten bewaffnet sein.

Radfahrer mit Licht hält Polizei in Atem

Aus der Reihe: Fast richtige Nachrichten, aber leider ausgedacht…

Verwischtes Bild vom Radfahrer - bbroianigo / pixelio.de

Der Frühling kommt und die Tage werden wieder länger.  Gerade noch rechtzeitig also, konnte die Polizei Hannover einen dreisten Radfahrer festnehmen, der die Stadt monatelang in Angst und Schrecken versetzt hatte. Der 33-jährige Mann hat zugegeben, an mehr als 90 Tagen im Winter mit Licht gefahren zu sein.

„Das ist natürlich enorm gefährlich für den Straßenverkehr. Autofahrer werden von dem grellen Licht geblendet oder wachen aus ihrem Sekundenschlaf auf“, sagte ein Verkehrsexperte, der den Radfahrer nach eigenen Angaben im November gesehen haben will.  Viel schlimmer noch: der Mann war nicht nur mit Licht unterwegs, sondern trug auch einen Helm, hielt an roten Ampeln und fuhr grundsätzlich auf der rechten Seite. „Das ist für Autofahrer völlig überraschend, dass ein Radfahrer mal auf der richtigen Seite fährt und prompt knallt es“, sagte ein Polizeisprecher.

Die Polizei konnte den offenbar geisteskranken Mann am Montag um 20:21 in der Innenstadt festnehmen. „Er konnte sich nur schwer verstecken, da er mit Licht fuhr“, sagte ein immer noch geblendeter Zeuge. Dem Radfahrer droht nun die Einweisung in die Psychiatrie, wo bereits weitere gefährliche Hannoveraner wie der freundliche Taxifahrer, der engagierte Beamte oder auch der gutzahlende Arbeitgeber eingeliefert worden.