Skandal in Schule: Kind schießt Papierflugzeug ab

Hier kam es zu dem schrecklichen Vorfall!

Hamburg. Im Problembezirk Hamburg-Billstedt ist es in der 3. Klasse einer Grundschule zu einem schrecklichen Ereignis gekommen, welches landesweit Wellen schlägt. Bashar al A., Schüler der Klasse 3a, wird verdächtigt das Papierflugzeug des gleichaltrigen Recep E. gezielt mit einer Kugelschreiber-Mine abgeschossen zu haben. Nun droht die Lage zwischen den beiden Problemkindern zu eskalieren. Der kleine Recep drohte mit einem Vergeltungsschlag, falls sich Bashar nicht ausdrücklich bei ihm entschuldige. Nach geheimen Informationen plant er die Arbeitshefte des gebürtigen Syrers bunt anzumalen.

Mitschüler berichten zudem, dass die beiden die Zusammenarbeit bei der Erstellung der Gruppenarbeit „Der Bauernhof“ konsequent verweigern. Als dann Recep heute in der vierten Stunde Bashar mit einem Papierkügelchen abwarf, drohte die Situation endgültig zu eskalieren.  Der Mathe-Lehrer Herr Rasmussen konnte den heftigen Streit gerade noch schlichten, als er mit Sanktionen drohte. Dennoch bleibt die Lage angespannt. „Das kann ich nicht so hinnehmen. Das war mein Papierflugzeug“, erklärte der heulende Recep. Nach Berichten des Klassenmagazins „Spiegel“ soll Recep den Flieger für 20 Cent von einem befreundeten deutschen Mitschüler gekauft habe. Nach Angaben der Redakteure hätte man mit dem Papierflugzeug auch die gefährlichen Tintenpatronen transportieren können.

Der neunjährige Bashar beteuert dagegen seine Unschuld. Als Außenseiter in der Klasse konnte er nicht erkennen, ob mit dem Flugzeug ein weiterer Mobbing-Anschlag verübt werden könnte. Als dann der Flieger über seinen Tisch zu fliegen drohte, habe  er sich entschlossen, ihn sicherheitshalber mit einer Mine außer Gefecht zu setzen. „Die beiden machen sowieso ständig Probleme“, sagte der Chef des Schülerrates Tohmmy aus der Klasse 4b. Recep habe ein gestörtes Verhältnis zu den Mädchen in seiner Klasse, heißt es in einem Bericht des Schülerrates. So habe er bereits mehrfach gefordert, dass Mädchen getrennt von den Jungs unterrichtet werden sollten und die „Gören“ in der Pause nicht mit Bobbycars fahren dürften. Und auch Bashar ist kein unbeschriebenes Blatt: Er hatte die Abwahl als Klassensprecher vor wenigen Wochen nicht akzeptiert und warf mehrfach mit Papierkugel auf Rebellen.

Fotonachweis: Dieter Schütz/ pixelio.de
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Cyberwar fordert erste zivile Opfer

Cyberwar: Thomas de Maiziére berät mit den Militärchefs das weitere Vorgehen

Berlin. Im Cyberwar zwischen alle Ländern, die irgendwie Internetzugang haben, kam es gestern zu einem bedauerlichen und erschreckenden Vorfall. Bei einem Angriff mit einem Trojaner auf eine deutsche Internetseite gab es offenbar mehrere zivile Opfer. Von mindestens fünf Personen ist die Rede, deren Facebook-Account bei diesem Angriff versehentlich gelöscht wurde. „Das ist ein unfassbarer Vorfall. Der schlimmste Angriff mit zivilen Opfern in Europa seit Srebrenica“, sagte Verteidigungsminister Thomas de Maiziére.

Die Familien der Opfer sind zutiefst erschüttert. „Ich hatte mit meinem Mann gerade bei Facebook gechattet, da brach die Verbindung plötzlich ab und ich konnte meinen Mann bei Facebook nicht mehr finden.“, sagte Carolina B. . Geschockt und völlig entnervt hätte sie dann bis ins Arbeitszimmer gehen müssen, um weiter mit ihrem Mann zu sprechen.  Nach Angaben der Bundesregierung sollen auch zwei minderjährige Personen unter den Geschädigten sein. Den Berichten zufolge soll der Facebook-Account eines 14-jährigen gelöscht worden sein. Danach hat der Teenager nach Auskunft der Familie alle mobilen internetfähigen Endgeräte – damit alle lebenserhaltende Maschinen für einen Jugendlichen –  abgeschaltet. Die Eltern sind ernsthaft besorgt um die Gesundheit ihres Kindes: „Nach einer Stunde fing er dann auch noch an Hausaufgaben zu machen“, sagte die verängstigte Mutter.

Die Angreifer sollen vor dem internationalen Strafgerichtshof in Den Haag für ihre Gräueltaten bestraft werden. Juristen rechnen mit hohen Strafen für die Täter: „Ich rechne damit, dass die Angreifer binnen zwei Stunden ihren Facebook- und auch Twitter-Account löschen müssen und dann mindestens 15 Jahre kein Mitglied in einem sozialen Netzwerk sein dürfen“, sagte Heinz Maier. Ausgenommen von dieser Regel seien lediglich die VZ-Netzwerke. Bisher weiß die Bundesregierung aber noch nicht, von welchem Land der Angriff ausging. „Da unsere Rechner mit der Spionagesoftware Flame infiziert sind, können wir Ihnen das leider nicht schreiben, um die Ermittlungen nicht zu gefährden“, hieß es von offizieller Stelle.

Fotonachweis: U.S. Air Force photo/Senior Airman DeAndre Curtiss [Public domain], via Wikimedia Commons

Friedensvertrag löst Konflik

Der Friedensvertrag zwischen Deutschland und der Schweiz – das sogenannte Steuerabkommen – soll die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Nachbarländern endgültig beenden. Schwindelfreiheit lässt die Ereignisse der letzten Tage Revue passieren.

Sonnabend, 31. März: Der Konflikt beginnt mit der Verhaftung von drei deutschen Steuerfahndern in der Schweiz. Die Deutschen reagieren sofort und befehligen ihre Armee an die Grenze zur Schweiz. Ein Schweizer Politiker bezeichnet Deutschland daraufhin als „Bananenrepublik“.  Die Provokation verfehlt ihre Wirkung – rund 98% der Deutschen sehen das genauso.

Zu hohe Benzinpreise: Panzer bleiben stecken

Sonntag, 01. April: Auf dem Vormarsch Richtung Schweizer Grenze geht den deutschen Panzern der Sprit aus. „Die Benzinpreise sind zu teuer“, beklagte sich ein Oberst. Mehrere Kommandeure leiteten daraufhin die Fahrzeuge ihrer Einheit nach Polen und Tschechien zum Tanken um, da der Benzin dort billiger ist. „Die Maßnahme kam bei den Polen und Tschechen nicht sonderlich gut an“, gab Bundeskanzlerin Angela Merkel zu. Sie beruhigte: nach Ostern könne wieder weiter vorgerückt werden.

Montag, 2. April: Die Schweizer Bank Credit Suisse verbietet ihren Kundenberatern Reisen in den Nahen Norden nach Deutschland. „Die Lage ist momentan zu gefährlich. Da gibt es Piraten und Terrorgruppen wie das Finanzamt“, sagte ein Sprecher.

Dienstag, 3. April: Der Bund deutscher Steuerhinterzieher warnt vor einem Militärschlag gegen die Schweiz. „Das könnte verheerende Folgen haben – zum Beispiel könnte die UN unsere Konten einfrieren“, beklagte der Vorsitzende. Bundespräsident Joachim Gauck hielt sich mit einer Stellungnahme derweil zurück: „Ich muss jetzt erst einmal eine Fähre taufen, danach wasche ich mich dann.“

Dienstag-Abend: Die Schweizer verhängen ein Hustenbonbon-Embargo über Deutschland. Die Ärzte arbeiten daraufhin 28 Stunden am Tag.

Mittwoch Morgen, 4. April: Das Gerücht geht um, die Schweizer hätten den Osterhasen entführt. Deutschland fährt die Raketen aus. Gerade noch rechtzeitig erscheint eine Studie mit dem dubiosen Titel: „Den Osterhasen gibt es nicht“.

Mittwoch Mittag: Moralwächter Günter Grass warnt in einem Gedicht „Was gesagt werden muss“ vor einer kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den beiden Staaten. Grass erinnert zudem an eine U-Boot-Lieferung der Deutschen an die traditionsreiche Marine der Schweizer. Die Deutschen bekommen es mit der Angst zu tun.

Mittwoch Abend: Wegen dem Nachtflugverbot kommen nun auch die Militär-Flugzeuge nicht mehr rechtzeitig zur Grenze.

Donnerstag, 5. April: Glück gehabt! Der Konflikt wird am Verhandlungstisch gelöst.