Ramsauer schlägt freiwillige PKW-Maut für Autos mit Fahne vor

Das wird teuer!

Berlin. Verkehrsminister Peter Ramsauer versucht schon seit Jahren die PKW-Maut zu erzwingen. Jetzt hat sich der CSU-Politiker mit dem Vorschlag einer freiwilligen Abgabe im Kabinett durchgesetzt. Jeder der bereit ist, eine freiwillige PKW-Maut zu bezahlen, solle dies durch ein deutlich sichtbares Zeichen an seinem Auto signalisieren. „Um das ganze einfacher zu machen, bittet das Ministerium alle zahlungwilligen Fahrer darum, schwarz-rot-goldene Fahnen am Auto zu befestigen. Dies reicht als Signal für die Maut-Eintreiber aus“, sagte ein Sprecher des Verkehrsministerium. Der Gesetzentwurf Ramsauers soll spätestens übermorgen verabschiedet werden.

Doch wie funktioniert das System? Die Maut-Eintreiber eines seriösen russischen Inkasso-Unternehmen halten den Autofahrer, der eine Fahne am Wagen befestigt hat, an und bitten diesen freundlich („Hast du schon einmal mit gebrochenen Händen deine Zähne aufgesammelt“) die fällige Maut-Gebühr von 10 Euro zu bezahlen. Verweigert der Fahrer die Zahlung ist eine behördliche Aufwandsentschädigung von 15 Euro fällig. Wer zwei oder mehr Fahnen an seinem Wagen befestigt hat, zahlt das Doppelte. „Das System ist genial“, sagt der Minister, der höchstpersönlich in Berlin die Maut eintreiben will.

Andere Ministerien signalisierten bereits Interesse, das System zu kopieren. Familienministerin Kristian Schröder will die Zustimmung zum Betreuungsgeld in der Bevölkerung vor der endgültigen Entscheidung mit einer aufwendigen repräsentativen Studie messen. Jeder, der in der nächsten Woche mit einer schwarz-rot-goldenen Flagge gesehen wird, zeigt dass er die Idee des Betreuungsgelds gut findet. „Damit werden wir endlich zeigen, dass die meisten Bürger der schwarz-gelben Politik positiv gegenüberstehen und die albernen Stichproben-Studien widerlegen“, sagte Schröder.

Fotonachweis: Dominik Pöpping  / pixelio.de
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Ratgeber: So steigern Sie Ihre Kreditwürdigkeit im Internet

Dieses Bild sollten Sie öfters mal posten. Foto: Eva-Maria Roßmann / pixelio.de

Internet. Die Schufa (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) will offenbar gezielt das Internet durchforsten, um die Kreditwürdigkeit der Verbraucher besser beurteilen zu können. Dabei sollen die Verbraucher über soziale Netzwerke wie Twitter und Facebook ausgespäht werden. Das ist nicht schlimm, sondern zu Ihrem Nutzen. Folgen Sie einfach den Empfehlungen des Schwindelfreiheit-Ratgebers und erhöhen damit Ihre Kreditwürdigkeit:

1. Was sollten Sie posten? Gerade Ihre Postings und Tweets könnten zum Untersuchungsgegenstand der Schufa werden. Achten Sie deshalb genau darauf, was sie schreiben. Vermeiden Sie Sätze wie „die Bananen sind bei Edeka aber richtig teuer“, sondern posten Sie mindestens alle drei Tage folgende Sätze:

„Leider verstarb mein lieber Vater (variabel) nach langer Krankheit. Die eine Million Euro (variabel – Drachme vermeiden), die er mir hinterlässt, sind da nur ein schwacher Trost.“

„Jau! Heute den Jackpot im Lotto gewonnen. Aber die 500 000 sind nur Peanuts.“

oder unerreicht:

„Ich habe heute zufällig eine Million Euro im Mülleimer gefunden. Wusste gar nicht, dass das mit Lösegeld immer so schnell geht.“

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Altmaier will aus der Energiewende aussteigen, weil das Wetter zu schlecht ist

Peter Altmaier

Berlin. Ist das die Wende von der Wende? Der neue Umweltminister Peter Altmaier will die Energiewende wohl doch nicht so stark voran treiben wie geplant. Stattdessen möchte er mehrere Schritte zurückrudern. „Gestern war meteorologischer Sommeranfang und heute sind es acht Grad und es regnet den ganzen Tag“, meckerte der völlig durchnässte CDU-Politiker vor seinem Haus. Eigentlich hatte Altmaier den Sonntag nutzen wollen, um sich mal ordentlich zu sonnen, doch daraus wurde nichts, da es den ganzen Tag nass vom Himmel heruntertropfte. Der Umweltpolitiker will nun den Klimawandel forcieren, um bereits in mindestens drei Jahren im Sommer akzeptable Temperaturen zu erzielen.  „Außerdem ist das mit der Energiewende zu viel Arbeit. Mein Vorgänger Norbert Röttgen hatte bisher nur eine lange Bank gekauft, auf der er die Maßnahmen gegen den Klimawandel aufschieben konnte“, sagte Altmaier.

Der Neuling im Kabinett von Angela Merkel will nun hart durchgreifen und die Umweltpolitik kräftig umkrempeln. „In drei Jahren wird es keinen Tag im Sommer mehr geben, an dem die Temperaturen unter 20 Grad fallen“, sagte Altmaier optimistisch. 2019 soll Deutschland dann offiziell Urlaubsparadies werden. Noch am Abend setzte Altmaier durch, dass alle Kohlekraftwerke wieder in Betrieb genommen werden und somit genug CO2 in die Luft gepustet wird. Auch ein noch halbwegs heiles Kraftwerk im Ruhrpott, welches 1983 geschlossen wurde, soll wieder effizient Strom produzieren. Außerdem empfahl Altmaier den deutschen Autofahrern, täglich mindestens 35 Runden um den Block zu fahren, bevor sie Feierabend machen.

Altmaier will den Klimawandel forcieren.

Ferner regte er an, den Reis-Anbau in Deutschland zu forcieren und ein „Betreuungsgeld“ für die Müllentsorgung in freier Natur einzuführen. „Wenn wir ein bisschen unserer Zeit in den Klimawandel stecken, schaffen wir es sogar vielleicht, dass Holland an dieser Fußball-Europameisterschaft nicht mehr teilnehmen kann“, sagte Altmaier.

Gegen die Vorhaben Altmaiers hagelte es kräftig Kritik. Neben den Grünen sorgt sich auch China um die Zukunft des Planeten: „Wo sollen wir jetzt bitte unsere Solaranlagen hin verkaufen“, sagte uns der chinesische Botschafter. Die USA kritisierte die plötzlich aufkeimende Konkurrenz: „Wir haben uns so bemüht, das Urlaubsland Nummer Eins zu werden und jetzt kommt uns Deutschland in die Quere“, sagte US-Präsident Barack Obama.

Fotonachweis Bild oben: Peter Altmaier (Büro von Peter Altmaier)- CC BY-SA 2.0

Bild unten: Peter Bergeet/ pixelio.de

Studie: Eltern meckern zu oft am Steuer

Eine Continental-Umfrage ergab, dass viel zu viele Eltern im Auto vor ihren Kindern beispielsweise über andere Verkehrsteilnehmer schimpfen. „Die Eltern nehmen ihre Vorbildfunktion offenbar nur unzureichend wahr“, hieß es in der Pressemitteilung. Ein Sprecher machte deutlich, dass die Studie schon viel eher hätte veröffentlicht werden können, wenn die „blöden“ Hilfskräfte für die Umfragen nicht immer „wie Fahrschüler der ersten Stunde“ durch die Gegend gefahren wären und nicht „monatelang“ gebraucht hätten, um einen Parkplatz zu finden. Auch er sei zur Vorstellung der Studie fünf Minuten zu spät gekommen, weil vor ihm einer „wie besoffen“ gefahren sei. Zudem hätten die „Blödmänner in den Schneckenkarren“ wieder einen Stau verursacht.

Tipps: So sparen Sie Benzin

Die Benzinpreise erreichen ungeahnte Höhen. Manch einer kann sich die Fahrt mit der Klapperkiste nicht mehr leisten – wir geben fünf wertvolle Tipps, wie Sie Benzin sparen.

  1. Besonders effektiv ist Benzin sparen, dann wenn man erst gar keinen verbraucht. So rät der ADAC kurze Strecken zu gehen. „Beim Gehen steht man auf und schiebt langsam erst den rechten Fuß nach vorne und dann den linken“, sagte uns die Biologin Klara Fall. So könne man zum Beispiel den morgendlichen Weg zum Bäcker ohne Benzinverbrauch zurücklegen. Mediziner warnen jedoch vor einem Kreislauf-Kollaps und empfehlen an besonders heißen Tagen beim Gehen immer mal wieder kurze Pausen einzulegen.
  2. Besonders sinnlos ist Spritverbrauch dann, wenn Sie zum Beispiel an roten Ampeln warten und den Motor nicht ausschalten. Um das zu vermeiden, empfehlen wir daher einfach bei Rot über die Ampel zu fahren.
  3. Fahren Sie doch mit der Bahn oder dem Bus.  Fragen Sie aber vorher den Lokomtiv-Führer oder den Bus-Fahrer, ob der Sie auch Fahren lässt.  Mit der Bahn sollten Sie zunächst von riskanten Überholmanövern absehen. Es empfiehlt sich an sogenannten Bahnhöfen hin und wieder anzuhalten. Sollten Sie den Halt „Wolfsburg“ übersehen oder mit 20-minütiger Verspätung eintreffen, so machen Sie sich keine Gedanken: Ankunftszeiten sind bei der Bahn nur grobe Richtwerte.
  4. Stellen Sie sich betrunken und lassen sich von der Polizei in eine Ausnüchterungszelle ganz in der Nähe von Ihrer Arbeit bringen. Den Rest können Sie zu Fuß zurücklegen (siehe Tipp 1).
  5. Lassen Sie sich zum Präsident wählen (Wahlen sind ca. alle anderthalb Jahre). Treten Sie dann nach wenigen Wochen aus politischen Gründen zurück. Dann erhalten Sie einen Fahrdienst und einen Ehrensold, von dem Sie sich an den Tankstellen auch immer noch ein Eis kaufen können.

Ramsauer will den 7. Sinn zurück

Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) will die 2005 eingestellte Fernsehsendung der „7. Sinn“ zurück.  Der Verkehrsratgeber soll möglichst Sonntagsabends nach der Tagesschau laufen. Wir finden auch: Der 7. Sinn muss zurück und zwar wegen dieser qualitativ hochwertigen und wahrheitsgetreuen Berichte.